ABC
Basaltemperatur
die morgendlich nach dem Aufwachen, vor dem Aufstehen und jeder Aktivität gemessene Körpertemperatur der Frau
Befruchtung
auch Konzeption: Ei und (Spermie) verschmelzen miteinander, ein neuer Mensch entsteht
Blutung
auch Menstruation, Periode, Regel: während des (weiblichen) Zyklus wird regelmäßig in der Gebärmutter eine Schleimhautschicht aufgebaut, in der sich das befruchtete Ei einnisten kann; kommt es zu keiner Schwangerschaft, wird diese Schicht mit der Blutung abgestoßen; die Blutung begrenzt den weiblichen Zyklus: er beginnt mit dem ersten Tag der Blutung und endet am letzten Tag vor der nächsten Blutung
Eibläschen
auch Follikel: beim Eisprung platzt das Eibläschen und gibt die Eizelle frei
Eierstock
auch Ovar: paarig angelegt, liegt geschützt im Becken der Frau, gibt von der Pubertät bis zu den Wechseljahren regelmäßig im Laufe eines Zyklus eine Eizelle frei und produziert die weiblichen Geschlechtshormone
Eileiter
auch Tube: verbindet jeweils den Eierstock mit der Gebärmutter, hat an seinem Ende fingerförmige Ausstülpungen, die sich über den Eierstock legen und beim Eisprung die Eizelle auffangen
Eisprung
auch Ovulation: Freigabe der Eizelle aus dem Eierstock
Eizellen
sind bereits bei der Geburt eines Mädchens in den Eierstöcken vorhanden (in jedem Eierstock 400.000); nach dem Eisprung ist die Eizelle höchstens 18 Stunden lebens- und befruchtungsfähig
Empfängnis
auch Konzeption: eine Frau wird schwanger
Empfängnisregelung
auch Familienplanung: das Anstreben oder Vermeiden einer Schwangerschaft
Fruchtbarkeit
auch Fertilität: man unterscheidet männliche, weibliche und gemeinsame Fruchtbarkeit; die männliche definiert sich über die nur wenige Stunden anhaltende Befruchtungsfähigkeit der Spermien, die weibliche über die der Eizelle (höchstens 18 Stunden); wenn der Zervixschleim die Samenzellen im weiblichen Körper überleben lässt, nimmt die Zeitspanne der empfängnisfähigen Tage auf drei bis fünf zu; während die Frau von der Pubertät bis zur Menopause fruchtbar ist, ist es der Mann von der Pubertät an ein Leben lang
Gebärmutter
auch Uterus: liegt im Becken der Frau; die befruchtete Eizelle nistet sich in der Gebärmutter(schleimhaut) ein, die damit die "Wohnung" des heranwachsenden Kindes bis zur Geburt darstellt
Gebärmutterhals
auch Zervix: der untere Anteil der Gebärmutter, wird vom Gebärmutterhalskanal durchzogen; dort liegen die Drüsen, die den Zervixschleim bilden, der die Samenzellen am Leben erhält
Gelbkörper
auch Corpus luteum: entsteht nach dem Eisprung im Eierstock, produziert das Gelbkörperhormon (Progesteron)
Hirnanhangsdrüse
auch Hypophyse: steuert alle Vorgänge sowohl im Eierstock wie in den Hoden über ihre Steuerhormone
Hoden
auch Testis: paarig angelegte Keimdrüsen des Mannes, die außerhalb des Körpers im Hodensack (Skrotum) liegen; sie produzieren Spermien (Samenzellen) und die männlichen Geschlechtshormone
Hormone
chemische Botenstoffe, die in verschiedenen Drüsen im Körper des Menschen produziert werden, im Blut kreisen und den Stoffwechsel, die Fortpflanzung, Reifung und das Wachstum kontrollieren
LH-Hormon
Steuerhormon der Hirnanhangsdrüse, das den Eisprung auslöst
Menarche
erste Blutung im Leben einer Frau; setzt in Westeuropa im allgemeinen zwischen dem 10. und 12. Lebensjahr ein
Menopause
die letzte Monatsblutung im Leben einer Frau
Menstruation vgl. Blutung
Östrogene
weibliche Geschlechtshormone, die vor allem in der ersten Zyklusphase im Eierstock gebildet werden; sie sorgen für den Schleimhautaufbau in der Gebärmutter und die Verflüssigung des Zervixschleims
Periode
vgl. Blutung
Progesteron
Gelbkörperhormon, das nach dem Eisprung im Eierstock gebildet wird; ist wichtig für den Erhalt der Schwangerschaft und verantwortlich für den Anstieg der Basaltemperatur
Samenflüssigkeit
auch Sperma: enthält bis zu 700 Mio. Spermien; wird angereichert durch Sekrete aus der Samenblase, der Prostata (Vorsteherdrüse) und der Cowperschen Drüse
Scheide
auch Vagina: muskulärer Schlauch, verbindet Gebärmutter mit der äußeren Scham
Schwangerschaft
auch Gravidität: Zeitraum von der Befruchtung der Eizelle bis zur Entbindung; umfasst in der Regel neun Monate (266 Tage)
Spermien
auch Samenzellen: werden im Keimgewebe der Hoden gebildet, sind ohne Zervixschleim nur kurze Zeit überlebensfähig, können mit seiner Hilfe im Körper der Frau drei bis fünf Tage befruchtungsfähig überleben
Zervix
vgl. Gebärmutterhals
Zervixschleim
wird in den Drüsen (Krypten) des Gebärmutterhalses gebildet, besteht aus Eiweißen, Mineralien und Zuckern und ist für die Samenzellen Nahrungs- und Transportmedium
Zwischenhirn
auch Hypothalamus: Zentrum im Gehirn, das bei Frau und Mann alle mit der Fortpflanzung zusammenhängenden Vorgänge steuert
Zyklus
vgl. Blutung
