Empfängnisregelung
Zur Vermeidung einer unbeabsichtigten Schwangerschaft ist es von großer Bedeutung, dass die Frau bzw. das Paar das Regelwerk zur Auswertung der Zyklusbeobachtungen genau kennt.
In ganz Deutschland gibt es ausgebildete NFP-BeraterInnen, die interessierte Frauen und Männer in die NFP-Methode einführen.
Doppelte Kontrolle
Die NFP-Auswertung basiert auf der so genannten doppelten Kontrolle. Das heißt: zur Bestimmung des Beginns und des Endes der fruchtbaren Zeit innerhalb eines Zyklus werden jeweils zwei voneinander unabhängige Beobachtungen verwendet.
Am Zyklusanfang ist es - für den Beginn der fruchtbaren Zeit - das erste Auftreten von Zervixschleim in doppelter Kontrolle mit der so genannten "minus -8- Regel", die sich an der frühesten ersten höheren Temperaturmessung orientiert.
Für das Ende der fruchtbaren Zeit sind es die Regeln zur Auswertung des Zervixschleimmusters in doppelter Kontrolle mit den Auswertregeln der Temperatur.
Umgang mit Störungen

- Mögliche Störungen bei der Temperaturmessung
Um Irritationen durch "fehlerhafte" Temperaturmessungen zu vermeiden, ist es notwendig, Störfaktoren, die einen "falschen Temperaturanstieg" bewirken könnten, im Zyklusblatt unter "Besonderheiten und Störungen" einzutragen.
Aus langjähriger Erfahrung ist bekannt, dass nicht nur Krankheit sondern auch Stress, abendliches Essen, Feiern, aber auch schlechter Nachtschlaf bei manchen Frauen zu einer leichten Erhöhung der Temperatur führen können. Damit die einzelne Frau sicher weiß, welche Veränderungen bei ihr wann zu erwarten sind, ist sie aufgefordert, in den ersten drei Anwendungsmonaten der NFP ganz systematisch ihre Zyklus- und Symptombeobachtung in ihrem Zyklustagebuch, dem so genannten Zyklusblatt, zu notieren.
